MAN Pritsche 4 x 4 mit Tandemachs-Kippanhänger

      MAN Pritsche 4 x 4 mit Tandemachs-Kippanhänger

      MAN Pritsche 4 X 4 (mit Tandemkippanhänger)
      MAN TG 410 A


      Ein Eigenbau mit Bruder Fahrerhaus/Pritsche u. Restbeständen aus der Grabbelkiste

      Bauzeit/Jahr: insgesamt ca. 200 Stunden, Juli-August 2002, Umbau auf Allrad 2003, Umbau Pritsche Juni 2006, Umbau auf neuen Motor und Baustellenstoßstange (AFV) 2009

      Länge: 400 mm, Breite: 170 mm, Höhe: 210 mm, Gewicht: 2,8 kg (mit Akku 3,4 kg)
      Fahrgestell: Rahmen: 370 mm, Polystyrol-Winkelleisten (2 mm), Vorderachse: Eigenbau mit Kardangelenken und Robbe-Gehäuse; Hinterachse: gekürzte Tamiya-Hilux mit Wedico-Blattfedern, Einzelbereifung mit Michelin – Profil von Barnhausen (Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre auf der Intermodellbau in Dortmund gekauft), Räder: d 81 mm, b 22 mm, Lenkservo 100 Ncm
      Radstand: 230 mm

      Antrieb: 12 V Bühler-Motor (#1.13.055.218, 5950 Upm) mit Planetengetriebe 5,2 : 1 und Eigenbau-Verteilergetriebe 2 : 1, Achsen 2 : 1 (= 20,8), Tamiya-Hinterachse ohne Differenzial, Rookie Truck Regler
      Elektrik: 12 V Eigenbau mit 5 V/2 A Stromversorgung, Akku 12 V 1700 mAh, alle Lichtfunktionen sind mit LED´s ausgestattet.

      Funktionen per Fernsteuerung: Fahren, Lenken, Licht, 2 Doppelblitz-Warnleuchten, Hupe, Anhänger-Kippsteuerung
      Besonderheit: Akku-Lagerung zwischen den Achsen zwecks tiefem Schwerpunkt, mit Auspuff-, Luftkessel-, Tank-, Fächerattrappen verkleidet.

      Materialkosten: ca. € 600,-

      Der Anfang


      Nach Umbau


      Details








      Dazu gehört: Tandemachs–Kippanhänger mit automatisch schließender Heckklappe und eingebauter
      Kippfunktion per Spindelantrieb.

      Der Rahmen ist ebenfalls aus Polstyrol-Winkelleisten, der vorhandene Bruderrahmen ist als Hilfsrahmen aufgesetzt und mit einer Wedico-Anhängerdeichsel versehen. Tamiya-Hohlkammerreifen auf jeweils zwei Wedico-Felgen und die Möglichkeit einer großen Achsverschränkung machen den Hänger voll geländetauglich. Auf eine Federung habe ich verzichtet, die Hohlkammerreifen reichen vollkommen aus!
      Der vorhandene, angedeutete Bruder-Kippzylinder verdeckt die Verbindung von Gewindespindel und Kippmulde. Angetrieben wird die Gewindestange von einem im hinteren Bereich gelagerten Getriebemotor von Lemo-Solar, vorne in einem Kugellager arretiert.

      Endabschalter gibt es nicht, stattdessen die simple Lösung der „Rutschkupplung“ mit einer vorn bzw. hinten, etwas konisch abgedrehten Gewindestange. Jeweils am Ende einer Muldenbewegung dreht die Mutter einfach durch (soll ja auch im echten Leben schon mal vorkommen), Druckfedern schieben dann bei Drehumkehr die Mutter wieder auf das Gewinde. Auch der Hänger hat nur normales Rücklicht.

      Materialkosten: € 150,-




      Verstorben am 19.02.2013